Mundpflege in der Pflege

Ein unterschätztes Thema mit großer Wirkung

Waschen, Anziehen, Medikamente – diese Pflegeaufgaben stehen im Vordergrund. Mundpflege hingegen wird im Pflegealltag häufig vernachlässigt, obwohl sie eine direkte Auswirkung auf Gesundheit, Wohlbefinden und sogar auf das Risiko ernsthafter Erkrankungen hat.

Bei pflegebedürftigen Menschen ist die Mundgesundheit besonders gefährdet: Viele Medikamente verursachen Mundtrockenheit, eingeschränkte Motorik erschwert das selbstständige Zähneputzen, Schluckstörungen erhöhen das Aspirationsrisiko (Eindringen von Speichel oder Nahrung in die Atemwege) – und kognitive Einschränkungen wie Demenz führen dazu, dass Mundpflege vergessen oder abgelehnt wird.

Warum ist Mundpflege so wichtig?

Schlechte Mundhygiene ist weit mehr als eine ästhetische Frage. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen mangelhafter Mundpflege und einem erhöhten Risiko für Lungenentzündungen, Herzerkrankungen und Diabetes-Komplikationen. Gerade bei bettlägerigen oder schluckgestörten Pflegebedürftigen kann eine Aspirationspneumonie – ausgelöst durch Bakterien aus dem Mund – lebensbedrohlich werden.

Was gehört zur professionellen Mundpflege?

Cura Aktiv Bonn führt Mundpflege als festen Bestandteil der Grundpflege durch:

  • Zähneputzen oder Reinigung von Zahnprothesen
  • Reinigung der Mundschleimhaut und Zunge mit speziellen Pflegestäbchen
  • Befeuchten bei Mundtrockenheit
  • Lippenpflege
  • Beobachtung auf Auffälligkeiten wie Entzündungen, Druckstellen oder Soorbefall (Pilzinfektion)
  • Weitergabe an Zahnarzt oder Hausarzt bei Bedarf

Mundpflege bei Demenz – besonders sensibel

Menschen mit Demenz wehren Mundpflege häufig ab – nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie den Sinn nicht verstehen oder Angst haben. Professionelle Pflegekräfte kennen Techniken, die Mundpflege behutsam und trotzdem wirkungsvoll zu gestalten: ruhige Ansprache, vertraute Abläufe, Ablenkung und Geduld.

Zahnarztbesuch: Wer begleitet?

Cura Aktiv Bonn begleitet Pflegebedürftige auf Wunsch auch zu Zahnarzt- und Fachterminen – damit Mundhygiene nicht nur zuhause, sondern auch professionell überwacht wird.

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Wenn Sie Pflegegeld erhalten, müssen Sie regelmäßig ein Beratungsgespräch nach § 37 Abs. 3 SGB XI durchführen lassen.

Wir unterstützen Sie dabei zuverlässig und unkompliziert:

Persönliche Beratung durch erfahrene Pflegefachkräfte
Individuelle Tipps zur Verbesserung Ihrer Pflegesituation
Prüfung, ob Pflegeleistungen richtig ankommen
Entlastung für Angehörige durch klare Orientierung
Diese Beratung ist für Sie kostenfrei – wir rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.

Cura Aktiv sorgt dafür, dass Sie bestens begleitet werden und alle Anforderungen erfüllen.

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