Inkontinenz in der Pflege

Ein Thema, über das kaum jemand spricht – obwohl es so viele betrifft

Inkontinenz gehört zu den häufigsten Begleiterscheinungen von Pflegebedürftigkeit – und gleichzeitig zu den am meisten verschwiegenen. Viele Betroffene schämen sich, sprechen das Thema weder mit dem Arzt noch mit Angehörigen an, und leiden im Stillen. Dabei ist Inkontinenz in den meisten Fällen gut beherrschbar – mit der richtigen Versorgung, den passenden Hilfsmitteln und einem offenen, respektvollen Umgang.

Welche Arten von Inkontinenz gibt es?

Nicht jede Inkontinenz ist gleich. Die häufigsten Formen im Pflegealltag sind die Belastungsinkontinenz (Verlust beim Husten, Niesen oder Bewegen), die Dranginkontinenz (plötzlicher, starker Harndrang) sowie die funktionelle Inkontinenz, bei der der Gang zur Toilette aufgrund von Mobilität oder Orientierungsproblemen nicht rechtzeitig möglich ist. Letztere ist besonders häufig bei Demenz oder stark eingeschränkter Mobilität.

Was kann ein Pflegedienst konkret leisten?

Cura Aktiv Bonn begleitet Inkontinenz professionell und diskret:

  • Regelmäßige Intimhygiene: Fachgerechte Reinigung und Hautpflege zur Vermeidung von Wunden und Infektionen
  • Hilfsmittelversorgung: Beratung und Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Inkontinenzprodukte
  • Toilettentraining: Strukturierte Begleitung zu festen Zeiten, um funktionelle Inkontinenz zu reduzieren
  • Dokumentation: Auffälligkeiten wie veränderte Urinfarbe oder Häufigkeit werden dokumentiert und an den Hausarzt weitergegeben

Welche Hilfsmittel zahlt die Kasse?

Inkontinenzprodukte (Einlagen, Vorlagen, Netzhosen) können als Hilfsmittel über die Krankenkasse beantragt werden – mit ärztlicher Verordnung. Die Krankenkasse übernimmt dabei einen Festbetrag; viele Produkte sind damit vollständig abgedeckt. Zusätzlich können Bettschutzeinlagen über das monatliche Pflegehilfsmittelbudget (42 €) finanziert werden.

Wie geht man das Thema an?

Der erste Schritt ist oft der schwerste. Als Pflegedienst sprechen wir Inkontinenz im Pflegealltag selbstverständlich und ohne Wertung an – weil es zur Pflege gehört und weil eine gute Versorgung die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessert.

📞 0228–55548877

Wenn Sie Pflegegeld erhalten, müssen Sie regelmäßig ein Beratungsgespräch nach § 37 Abs. 3 SGB XI durchführen lassen.

Wir unterstützen Sie dabei zuverlässig und unkompliziert:

Persönliche Beratung durch erfahrene Pflegefachkräfte
Individuelle Tipps zur Verbesserung Ihrer Pflegesituation
Prüfung, ob Pflegeleistungen richtig ankommen
Entlastung für Angehörige durch klare Orientierung
Diese Beratung ist für Sie kostenfrei – wir rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.

Cura Aktiv sorgt dafür, dass Sie bestens begleitet werden und alle Anforderungen erfüllen.

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